'Reporter ohne Grenzen' verweigert Kommentare gegenüber russischen Medien

'Reporter ohne Grenzen' verweigert Kommentare gegenüber russischen Medien
Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen verweigert Kommentare gegenüber russischen Medien
Die Nachrichtenagentur Sputnik hat bei der internationalen NGO Reporter ohne Grenzen (ROG) eine Anfrage eingereicht, ihre Stellungnahme zu der am Mittwoch verabschiedeten Anti-Propaganda-Resolution zu äußern. „Unsere Geschäftsführung hat bereits vor einiger Zeit den Beschluss gefasst, keine Interviews gegenüber russischer Presse der Mediengruppe Rossija Sewodnja zu geben. Danke für Ihr Verständnis“, erwiderte der Vertreter des Pressedienstes der deutschen ROG-Abteilung, Christoph Dreyer.

Am Mittwoch hat das EU-Parlament mehrheitlich für eine Resolution gestimmt, die Maßnahmen gegen angebliche "russische Propaganda" vorsieht. Das Dokument basierte auf dem EU-Bericht "Strategische EU-Kommunikation zur Eindämmung von Propaganda durch Drittparteien". Vor allem RT und Sputnik News wurden in der Resolution als "gefährlichste Instrumente der russischen Propaganda" dargestellt und mit Methoden der Terrormiliz "Islamischen Staat" gleichgesetzt.