OPCW ist bereit, Chemiewaffenproben aus Aleppo von Russland anzunehmen

OPCW ist bereit, Chemiewaffenproben aus Aleppo von Russland anzunehmen
OPCW ist bereit, Chemiewaffenproben aus Aleppo von Russland anzunehmen
Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) ist bereit, Chemiewaffenproben von Russland anzunehmen, die russische Militärexperten früher entnommen hatten. „Vor kurzem haben die russischen Behörden der OPCW vorgeschlagen, dass sie der Organisation Proben und andere Materialien bereitstellen, die mit angeblichen Chemiewaffeneinsätzen in Aleppo verbunden sein können. Diese Proben können in der aktuellen OPCW-Mission zur Feststellung von Fakten genutzt werden“, heißt es im OPCW-Bericht.

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, dass Moskau die Möglichkeit betrachtet, die Proben der von Terroristen eingesetzten, giftigen Chemikalien aus Aleppo selbst nach Den Haag an die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zu liefern. „Wahrscheinlich unter Druck unserer westlichen Kollegen hat sich diese Organisation (OPCW. – RT) angeblich aus Sicherheitsgründen leider geweigert, so eine leichte Funktion zu erfüllen“, so Lawrow. Experten des russischen Verteidigungsministeriums haben nachgewiesen, dass Terroristen Geschosse mit Chlor und weißem Phosphor im Südwesten Aleppos eingesetzt hatten. Das ist nach der Begutachtung von neun Proben aus dem Viertel bekannt geworden.

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