Russland: Strafrechtliche Verantwortung für Dopingkonsum eingeführt

Russland: Strafrechtliche Verantwortung für Dopingkonsum eingeführt
Russland: Strafrechtliche Verantwortung für Dopingkonsum eingeführt
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Dienstag ein Gesetz unterzeichnet, laut dem der Konsum von Doping in Russland als eine Straftat definiert wird. Das Dokument wurde auf der offiziellen Regierungsseite veröffentlicht. Das Gesetz sieht eine Geldstrafe von rund 4.500 Euro und ein Verbot für die Arbeit im Sportbereich für drei Jahre oder eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr für die Anwendung von verbotenen Stoffen bei einem Sportler durch einen Trainer oder einen Spezialisten vor.

Wenn ein Sportler durch eine Gruppe von Menschen zu Doping veranlasst wurde, wenn es eine Drohung gab oder der Sportler minderjährig war, werden die Schuldigen mit einer Geldstrafe von etwa 7.500 Euro und einer Haftstrafe von einem Jahr bestraft werden. Wenn es sich um einen Trainer oder Arzt handelt, der einem Sportler verbotene Stoffe „abgesehen von seiner Zustimmung“ gab, wird die Geldstrafe rund 15.000 Euro betragen, dazu können die Schuldigen zu einer Haftstrafe von bis zu einem Jahr und einem Verbot zur Arbeit im Sportbereich von bis zu vier Jahren verurteilt werden. Falls der Dopingkonsum zum Tod oder anderen schweren Konsequenzen geführt hat, werden die Schuldigen mit bis zu drei Jahren Haft und bis zu fünf Jahren Verbot für die Arbeit im Sportbereich bestraft.

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