88-jährige Deutsche bekommt zweieinhalb Jahre Freiheitsstrafe für Holocaustleugnung

88-jährige Deutsche bekommt zweieinhalb Jahre Freiheitsstrafe für Holocaustleugnung
88-jährige Deutsche bekommt zweieinhalb Jahre Freiheitsstrafe für Holocaustleugnung
Die Angeklagte Ursula Haverbeck hat in mehreren Ausgaben der Zeitschrift „Stimme des Reiches" die Tatsache des nationalsozialistischen Volkermordes an Juden bestritten, gibt Spiegel-Online bekannt. Bei der letzten Sitzung des Amtsgerichts im niedersächsischen Verden behauptete sie, dass das Konzentrationslager Auschwitz "kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen sei, wo keine Menschen vergast worden seien“. Die Frau habe vor, das wegen Volksverhetzung verhängte Urteil anzufechten.

Im November 2015 hatte ein Journalist den NPD-Funktionär Marcel Zech in einem Schwimmbad von hinten fotografiert. Sein Rückentattoo zeigt die Silhouette des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und den Spruch "Jedem das Seine". Der Journalist postete das Bild auf Facebook. Wie das Portal „Potsdamer Neueste Nachrichten“ berichtet, ließ sich der Politiker Max und Moritz über die KZ-Silhouette tätowieren. Das Landgericht Neuruppin hat den NPD-Politiker zu acht Monaten Haft verurteilt. Damit verschärfte das Gericht das Urteil vom Dezember 2015, laut dem den Mann zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden war. Dem 28-jährigen Politiker wird wegen seines Tattoos, welches dem Eingang des Konzentrationslagers Auschwitz ähnelt, Volksverhetzung vorgeworfen.

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