Syriens Armee ruft Extremisten auf, Einwohnern von Ostaleppo freies Geleit zu geben

Syriens Armee ruft Extremisten auf, Einwohnern von Ostaleppo freies Geleit zu geben
Syriens Armee ruft Extremisten auf, Einwohnern von Ostaleppo freies Geleit zu geben
Der Generalstab der syrischen Armee hat die bewaffneten Extremisten im Osten von Aleppo dazu aufgerufen, Nahrungsmittel unter der Bevölkerung zu verteilen. Außerdem sollen die Kämpfer die Einwohner nicht mehr als menschliche Schutzschilde einsetzen. Die von den Terroristen verminten Straßen sollen geräumt werden, damit Zivilisten die Metropole durch humanitäre Korridore verlassen können, berichtet die Nachrichtenagentur Sputnik.

Seit Monaten spitzt sich die Situation in der zweitgrößten Stadt Syriens zu. Regierungstruppen und Extremisten leisten sich in der Stadt und deren Umgebung erbitterte Kämpfe. Die östlichen Viertel von Aleppo sind nach wie vor in den Händen der Terrorgruppierung "Dschabhat Fatah el-Scham (JFS)", die sich bis zum Sommer "Al-Nusra-Front" nannten. Die Extremisten erlauben den Zivilisten nicht, die Stadt zu verlassen. Der stellvertretende UN-Generalserketär Farhan Haq hat am Freitag bekanntgegeben, dass die Nahrungsmittellager der Organisation im östlichen Teil der Metropole bereits leer seien. Laut UN-Statistiken sollen in den blockierten Vierteln von Aleppo bis zu 275.000 Zivillisten leben. 

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