USA: Offshore-Bohrung in der Arktis bis 2022 verboten

USA: Offshore-Bohrung in der Arktis bis 2022 verboten
USA: Offshore-Bohrung in der Arktis bis 2022 verboten
Laut dem US-Innenministerium dürfen die einheimischen Unternehmen im Laufe der kommenden fünf Jahre keine Erdöl- und Gasvorräte auf dem arktischen Schelf erschließen. In dieser Zeitperiode wird Washington keine entsprechenden Prospektierungs- und Ausbeutungsrechte erteilen, zitiert die Nachrichtenagentur Interfax die Erklärung der Behörde. Umweltschützer haben den Beschluss stark begrüßt.

Trotz mehrfacher Warnungen vor unkalkulierbaren Risiken seitens Umweltaktivisten und Forschern darf der Energiekonzern Shell auf Betreiben der USA in der weitgehend unzugänglichen Arktis nach Erdöl bohren. Nach jahrelangem Ringen erteilte Washington Anfang August die Erlaubnis für das höchst umstrittene aber auch sehr profitversprechende Projekt. Noch vor drei Jahren hatte der zu den größten Energieunternehmen der Welt gehörende Konzern die Kontrolle über eine Ölplattform in der Arktis verloren. Daraufhin musste die lokale Küstenwache reagieren und 18 in Bedrängnis gekommene Arbeiter evakuieren.

Quelle: Ruptly

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