Spanien: Fünf Jahre Freiheitsentzug für Frau, die sich dem IS anschließen wollte

Spanien: Fünf Jahre Freiheitsentzug für Frau, die sich dem IS anschließen wollte
Spanien: Fünf Jahre Freiheitsentzug für Frau, die sich dem IS anschließen wollte
In Spanien wurde eine Frau, die versucht haben soll, sich der Terrorgruppierung Islamischer Staat anzuschließen, zu fünf Jahren Haft verurteilt, meldet AP. Die Vertreter des Nationalen Gerichtshofs betonten, dass das Urteil gegen die 33-Jährige nicht so mild ausgefallen wäre, hätte sie keine Reue empfunden. Die Marokkanerin, die auch die spanische Staatsangehörigkeit besitzt, habe sich getäuscht, als sie sich eine Wende zum Besseren in ihrem Leben durch den Umzug nach Syrien erhofft hatte.

Zuvor hat sich eine 40-jährige Albanerin bei einer öffentlichen Tagung des Stadtrates im italienischen San Vito al Tagliamento geweigert, ihren Niqab abzunehmen, weil sie nicht erkannt werden wollte. Dafür wurde sie in erster Instanz zu vier Monaten Haft verurteilt. Am Freitag wurde in der Stadt Pordenone der ursprüngliche Gerichtsentscheid durch eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro ersetzt, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA.