Twitter sperrt Konten der "alternativen Rechten"

Twitter sperrt Konten der "alternativen Rechten"
Twitter sperrt Konten der "alternativen Rechten"
Der Mikrobloggingdienst Twitter hat in den USA einige Accounts der so genannten "alternativen Rechten" blockiert. So hat z. B. der Direktor des Instituts für Nationale Politik, Richard B. Spencer, keinen Zugriff mehr zu seinem privaten Profil sowie zur offiziellen Seite der Denkfabrik. Dadurch versuche das soziale Netzwerk, die "Verbreitung der Ideen von Menschenhass und Gewalt" einzudämmen.

Die "alternativen Rechten" werden in den USA auch "Trump-Versteher" genannt. Ihre wichtigste Anlaufstelle ist das rechtskonservative Breitbart News Network. Bei diesem handelt es sich nicht nur um eine bedeutende alternative Newsseite, sondern die Betreiber des Netzwerks verfügen offenbar sogar über einen recht kurzen Draht ins Umfeld des künftigen US-Präsidenten.

So wechselte der frühere Chefredakteur, ehemalige Banker und Berater der früheren Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin, Stephen Bannon, im August in Trumps Wahlkampfteam. Er ist mittlerweile offiziell zum Chefberater des designierten Präsidenten gewählt worden.