Neue Terroranschläge in Moskau und Republik Inguschetien vereitelt

Neue Terroranschläge in Moskau und Republik Inguschetien vereitelt
Neue Terroranschläge in Moskau und Republik Inguschetien vereitelt
Im Laufe eines Sondereinsatzes des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands wurde die Tätigkeit einer weiteren Tätergruppe, die in Verbindung zur Terrororganisation Islamischer Staat steht, unterbunden, meldete TASS. Dabei wurden fünf Mitglieder der Gruppe festgenommen, die Terrorattentate in Moskau und der Republik Inguschetien verüben wollten. Außerdem stellten die FSB-Beamten zwei selbstgefertigte einsatzbereite Sprengvorrichtungen von je etwa zehn Kilogramm TNT sowie Sprengzünder sicher.

Am Samstag hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB bereits zehn potenzielle Terroristen verhaftet, die Attacken in Moskau und Sankt Petersburg verüben wollten. Bei der Anschlagsserie sollten Sprengsätze und Maschinengewehre zum Einsatz kommen. Während der Operation, die der FSB in engem Kontakt mit den Sicherheitsdiensten Tadschikistans und Kirgisistans durchführte, wurden vier selbstgebaute Bomben, Zünder, Schusswaffen, Munition und Kommunikationsgeräte sichergestellt. Die verhafteten Mitglieder der Terrorzelle gestanden bereits Kontakte zu der Terrormiliz "Islamischer Staat" ein. Darüber hinaus nannten sie den Ermittlern ihre Komplizen in Russland und im Ausland.