Hillary Clinton macht den FBI-Chef für ihre Niederlage mitverantwortlich

Hillary Clinton macht den FBI-Chef für ihre Niederlage mitverantwortlich
Hillary Clinton macht den FBI-Chef für ihre Niederlage mitverantwortlich
Die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton glaubt, dass sie bei den Wahlen am 8. November nicht zuletzt wegen der Handlungen des FBI-Direktors, James Comey, verloren hat. "Es gibt viele Ursachen, warum diese Wahlen für uns nicht erfolgreich wurden. Unseres Erachtens hat Comeys Schreiben (über die Wiederaufnahme der Ermittlungen - Anm.d.Red.) grundlose Zweifel hervorgerufen, die unseren Aufschwung gestoppt haben", zitiert "The Washington Post" die Politikerin.

Während ihrer Amtszeit als US-Außenministerin von 2009 bis 2013 hatte Hillary Clinton private Server für ihre dienstliche Kommunikation genutzt. Dadurch hatte sie gegen die geltenden Sicherheitsregeln verstoßen. Das FBI warf der Politikerin extreme Nachlässigkeit vor und begann den Fall zu untersuchen. Im Juli stellte die Behörde die Ermitlungen wegen der E-Mail-Affäre zwar ein. Dennoch wurde die Untersuchung elf Tage vor dem Urnengang am 8. November wiederaufgenommen, weil die Ermittler neue E-Mails von Hillary Clinton entdeckten. Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl teile der FBI-Direktor, James Comey, mit, dass die neuen Dokumente kein Belastungsmaterial enthielten. Die Untersuchung gegen die Politikerin wurde erneut eingestellt.

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