Russland schickt nach Nordkorea 900 Tonnen humanitäre Hilfe

Russland schickt nach Nordkorea 900 Tonnen humanitäre Hilfe
Russland schickt nach Nordkorea 900 Tonnen humanitäre Hilfe
Das Katastrophenschutzministerium der Russischen Föderation hat in die Demokratische Volksrepublik Korea rund 900 Tonnen Hilfsgüter geschickt. Das Land leidet stark unter den Auswirkungen des Wirbelsturms "Lionrock" . Russland hat ins Nachbarland insgesamt mehr als 170 Tonnen Nahrungsmittel und über 700 Tonnen Dieselkraftstoff per Eisenbahn befördert.

Während der stärksten Überschwemmungen seit 70 Jahren sind ungefähr 70.000 Nordkoreaner obdachlos geworden. Viele müssen bisher in Zelten wohnen. Es gibt Engpässe mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln. Inzwischen sinken die Lufttemperaturen in den betroffenen Gebieten stark unter den Gefrierpunkt. Nach Einschätzungen der Internationalen Rotkreuzbewegung braucht Nordkorea 15,5 Millionen US-Dollar, um die Folgen der Naturkatastrophe zu beheben. Man hat nur 25 Prozent der Summe gesammelt.