Lugansk: Mehr als 40 nach ukrainischem Beschuss unter Tage blockierte Bergwerkleute sind evakuiert

Lugansk: Mehr als 40 nach ukrainischem Beschuss unter Tage blockierte Bergwerkleute sind evakuiert
Lugansk: Mehr als 40 nach ukrainischem Beschuss unter Tage blockierte Bergwerkleute sind evakuiert (Symbolbild)
Nach einem Beschuss von Seiten der ukrainischen Armee fiel die Stromversorgung eines Kohlebergwerkes in der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk zeitweilig ab. 41 Kumpel, die zu jenem Zeitpunkt unter Tage arbeiteten, wurden im Schacht blockiert. Nach Angaben des örtlichen Rettungsdienstes konnten alle Bergleute nach einigen Stunden evakuiert werden. Dennoch sind nicht alle Folgen der gekappten Stromversorgung behoben: 60.000 Menschen müssen noch ohne Elektrizität ausharren.

Zuvor hatte der Vorsitzende der selbsternannten Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass Kiew nicht aufgehört habe, Kohle bei den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk anzukaufen. Auch der Chef der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, bestätigte, dass die örtlichen Behörden den Handel mit Kiew fortsetzten, und dass die Ukraine ohne Donbass-Kohle nicht überleben würde. Somit reagierten Plotnizki und Sachartschenko auf die Worte des ukrainischen Ministers für Kohle und Energie, Igor Nassalik, wonach die Ukraine auch ohne Kohlelieferungen aus dem Donbass auskommen könnte. Als Alternative dazu bezieht Kiew derzeit Brennstoff aus Russland und Südafrika.

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