Mehr als 3 Millionen US-Bürger rufen das Wahlmännerkollegium auf, für Hillary Clinton zu stimmen

Mehr als 3 Millionen US-Bürger rufen das Wahlmännerkollegium auf, für Hillary Clinton zu stimmen
Mehr als 3 Millionen US-Bürger rufen das Wahlmännerkollegium auf, für Hillary Clinton zu stimmen
Mehr als drei Millionen Menschen haben einen auf der Petitionsplattform "Change.org" veröffentlichten Appell unterzeichnet, in dem sie die Wahlleute auffordern, ihre Stimme für Hillary Clinton abzugeben. Das US-Wahlmännerkollegium wird erst am 19. Dezember formell über die beiden Präsidentschaftskandidaten abstimmen. Der Kongress wird dann das Ergebnis am 6. Januar bestätigen.

"Wir rufen die Wahlleute auf, die Abstimmungsebnisse in ihren Bundesstaaten zu ignorieren und für Hillary Clinton zu stimmen", steht in der Petition. Die Trump-Gegner behaupten, dass der Republikaner für das Präsidentenamt ungeeignet sei. Gleichzeitig habe die Demokratin die Volksabstimmung gewonnen. 

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump konnte bei den Wahlen am 8. November die meisten Wahlmännerstimmen auf sich vereinen, obwohl für seine Rivalin Hillary Clinton mehr Menschen stimmten: 47,5 Prozent für den Milliardär gegenüber 47,7 Prozent für die ehemalige US-Außenministerin.   

Obwohl die Wahlleute fast immer für den Kandidaten stimmen, der in ihrem Bundesstaat gewonnen hat, gibt es einige Ausnahmen. Zum letzten Mal ist das im Jahr 1972 passiert. Wie dem auch sei, dabei handelt es sich um einzelne Fälle. Außerdem verbieten 29 der 50 Bundesstaaten ihren Wahlleuten strikt, für den anderen Kandidaten zu stimmen.

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