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Mehr als 40 Lugansker Bergwerkleute nach ukrainischem Beschuss in Schacht gefangen

Mehr als 40 Lugansker Bergwerkleute nach ukrainischem Beschuss in Schacht gefangen
Mehr als 40 Lugansker Bergwerkleute sind nach ukrainischem Beschuss im Schacht blockiert (Symbolbild)
Nach einem Beschuss von Seiten der ukrainischen Armee ist die Stromversorgung eines Kohlebergwerkes in der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk gekappt worden. Zum Zeitpunkt der Attacke befanden sich unter Tage 41 Kumpel, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf einen Sprecher des örtlichen Rettungsdienstes. Ihm zufolge sei die Situation unter Kontrolle. "Das Leben und die Gesundheit der Menschen sind außer Gefahr", hieß es.

Zuvor hatte der Vorsitzende der selbsternannten Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass Kiew nicht aufgehört habe, Kohle bei den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk anzukaufen. Auch der Chef der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, bestätigte, dass die örtlichen Behörden den Handel mit Kiew fortsetzten, und dass die Ukraine ohne Donbass-Kohle nicht überleben würde. Somit reagierten Plotnizki und Sachartschenko auf die Worte des ukrainischen Ministers für Kohle und Energie, Igor Nassalik, wonach die Ukraine auch ohne Kohlelieferungen aus dem Donbass auskommen könnte. Als Alternative dazu bezieht Kiew derzeit Brennstoff aus Russland und Südafrika.

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