Japan will nicht mehr für US-Militärs zahlen

Japan will nicht mehr für US-Militärs zahlen
Japan will nicht mehr für US-Militärs zahlen
Die Regierung Japans zahle „genug“ für die Stationierung der US-amerikanischen Truppen im Lande und werde die Etatausgaben in diesem Bereich nicht erhöhen. „Wir decken die Ausgaben, die wir begleichen müssen“, wird die japanische Verteidigungsministerin, Tomomi Inada, von Associated Press zitiert. Die Erklärung wurde im Kontext der Aufrufe des neu gewählten US-Präsidenten, Donald Trump, gemacht, dem zufolge die Gebühren für die Stationierung der US-Truppen im Ausland erhöht werden sollen.

65.000 amerikanische Soldaten trainieren und operieren von Japan aus, davon rund 30.000 in dem Inselparadies Okinawa. Diese Zahl ist weit höher, als in jedem anderen Land. Edward Snowden hatte 2016 durch veröffentlichte Dokumente gezeigt, was schon lange vermutet worden war, aber niemand auszusprechen vermochte: Okinawa spielt eine wichtige Rolle im globalen Überwachungsapparat der Amerikaner.