Föderaler Sicherheitsdienst Russlands: Ukrainische Diversionsgruppe auf der Krim dingfest gemacht

Föderaler Sicherheitsdienst Russlands: Ukrainische Diversionsgruppe auf der Krim dingfest gemacht
Föderaler Sicherheitsdienst Russlands: Ukrainische Diversionsgruppe auf der Krim dingfest gemacht
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB meldete am Donnerstagmorgen in Sewastopol die Festnahme einer Diversions- und Terrorgruppe des ukrainischen Verteidigungsministeriums, die Anschläge auf militärische Einrichtungen und kritische zivile Infrastruktur auf der Krim geplant haben soll. Beim Sondereinsatz wurden bei den Gefangenen starke Sprengsätze, Waffen und Munition sowie spezielle Kommunikationsanlagen beschlagnahmt. Außerdem sollen die Diversanten über Karten der Angriffsziele verfügt haben.

Bereits in der Nacht vom 6. auf den 7. August 2016 wurde in der Umgebung der Stadt Armjansk auf der Krim eine Diversionsgruppe entdeckt. Im Verlauf des Schusswechsels, zu dem es bei der Verhaftung der Terroristen kam, wurde ein FSB-Beamter getötet. Die russischen Geheimdienstler konnten vor Ort 20 selbstgebaute Bomben mit einer Sprengkraft von 40 Kilogramm TNT, Munition, spezielle Initialzündmittel sowie herkömmliche Antipersonen- und Magnetminen, aber auch Granaten und Sonderkampfgerät sicherstellen, das zur Bewaffnung der ukrainischen Sondereinsatzkräfte gehört.

Alle Personen, die zur Vorbereitung der Terroranschläge beigetragen hatten, wurden verhaftet. Es handelt sich dabei um ukrainische und russische Staatsbürger, unter ihnen auch der Einwohner des Gebietes Saporoschje und Mitarbeiter des ukrainischen Aufklärungsdienstes, Jewgeni Panow, geboren 1977.

In der Nacht auf den 8. August unternahmen Sondereinsatzkräfte des ukrainischen Verteidigungsministeriums zwei weitere Versuche, Diversions- und Terrorgruppen auf die Krim einzuschleusen. Die russischen Geheimdienste konnten das vereiteln. Dem FSB zufolge soll man die Durchbruchversuche mit Panzergerät und mit einem massierten Beschuss aus dem benachbarten Staat gedeckt haben. Bei den Kampfhandlungen wurde ein russischer Armeeangehöriger getötet.       

„Das Ziel der Diversionen und Terroranschläge war es, die sozialpolitische Lage in der Region während der Vorbereitung und der Durchführung der Parlaments- und Kommunalwahlen zu destabilisieren“, steht in der Pressemitteilung des FSB. 

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