Ukrainischer „Rechter Sektor“ erklärt sich zum Sturz der Regierung bereit

Ukrainischer „Rechter Sektor“ erklärt sich zum Sturz der Regierung bereit
Ukrainischer „Rechter Sektor“ erklärt sich zum Sturz der Regierung bereit
"Die Revolution ist noch nicht beendet. Wir haben den Prozess 2013 am Maidan angefangen, aber bisher wurden die Ideen, für die wir eingestanden sind, noch nicht durchgesetzt. Wenn die Regierung die nationalen Interessen total verrät, so werde ich alles tun, was in meiner Kraft steht, um sie abzuschaffen und diesmal normale Leute herzuholen“, berichtete der Abgeordnete der Obersten Rada und der ehemalige Führer der ukrainischen rechtsextremen Gruppe „Rechter Sektor“, Dmytro Jarosch.

Vorher hat Jarosch auf seiner Facebook-Seite geschrieben, dass ukrainische Panzer irgendwann russische Städte erreichen. „Unsere Brüder Panzerschützen werden noch ein Wort in der Geschichte des russisch-ukrainischen Krieges mitreden… Unsere Panzer werden noch durch Donezk und Lugansk fahren, und danach werden sie, Gott bewahre, ihre nationale Pflicht in Krasnodar, Rostow und Woronesch erfüllen“, schrieb er.

Ende September hatte die Kämpferin der Ukrainischen Freiwilligenarmee, Jelena Belosjorskaja, die Absicht der ukrainischen Nationalisten angekündigt, einen Partisanenkrieg auf der Krim anzufangen, falls Kiew seine Kontrolle über Donbass wiedererlangt. Ihr zufolge seien im Jahr 2014 keine Kampfhandlungen auf der Halbinsel eingeleitet worden, da es dem „Rechten Sektor“ damals an militärischer Ausrüstung gemangelt hatte. Die Nationalisten sollen deswegen sogar für den Donbass nicht aus aller Kraft kämpfen können.

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