China schlägt der Ukraine Freihandelszone vor

China schlägt der Ukraine Freihandelszone vor
China schlägt der Ukraine Freihandelszone vor
„Die chinesische Seite hat (bei dem ersten internationalen ukrainischen Seidenstraßenforum) auf Arbeitsebene ein anspruchsvolles Ziel vorgeschlagen. Es ist die Gründung einer ukrainisch-chinesischen Freihandelszone“, erklärte der Botschafter Chinas in der Ukraine, Du Wei. Dabei erhoffe er den Ausbau dieser Frage durch die Ukraine, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Eine weiterer Handelsvertrag mit der Ukraine wird seit mehreren Monaten diskutiert. Die niederländischen Behörden haben Ende Oktober die Entscheidung über das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine auf weitere sechs Wochen verschoben, berichtete Reuters. Darüber informierte der Außenminister Hollands, Bert Koenders, das Parlament des Landes in einem Brief. „Dieser Prozess nimmt viel Zeit in Anspruch, mehr Zeit, als viele Menschen in den Niederlanden es wollten“, betonte Koenders. Das niederländische Referendum zum EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine führte im April zu einem deutlichen Ergebnis. Über 60 Prozent der Niederländer sagten "Nein!", auch wurde das nötige Quorum von 30 Prozent erreicht. Zwar war das Referendum rechtlich nicht bindend, aber viele sehen die Regierung in der moralischen Pflicht, den Volkswillen zu respektieren.

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