Seoul rechnet mit weiteren Nukleartests von Pjöngjang am Tag der US-Präsidentschaftswahlen

Seoul rechnet mit weiteren Nukleartests von Pjöngjang am Tag der US-Präsidentschaftswahlen
Seoul rechnet mit weiteren Nukleartests von Pjöngjang am Tag der US-Präsidentschaftswahlen
Südkorea habe Nordkorea im Vorfeld der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen mit erhöhter Wachsamkeit ins Visier genommen, da Pjöngjang den 8. November als günstiges Datum für neue Atomtests nutzen könnte, teilte ein Vertreter des südkoreanischen Verteidigungsministeriums mit. „Wir beobachten aufmerksam alle Schritte der nordkoreanischen Militärs auf dem Testgelände Pyunggye-Ri. Die Streitkräfte sind bereit, auf alle Provokationen Pjöngjangs schnell und entschlossen zu reagieren“, sagte er.

Vorher hieß es in der Meldung der zentralen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA, dass Nordkorea die USA und ihre Verbündeten präventiv angreifen kann, wenn sie provokative Aktionen unternehmen. Nukleare Angriffsmittel Nordkoreas seien dazu bereit. Japan bleibe der „Todfeind des koreanischen Volkes“, bemerkte die KCNA und verurteilte den japanischen Außenminister, Fumio Kishida, der nach den jüngsten Atomtests für zusätzliche Sanktionen gegen die Volksrepublik und ihre Partner plädierte.

Das Pentagon hatte Nordkorea empfohlen, sich der neuen Raketenstarts und aller anderen Handlungen zu enthalten, die die Situation auf der Koreanischen Halbinsel zuspitzen könnten. Die USA wollen am 14. Oktober einen weiteren (vermutlich gescheiterten) Start einer ballistischen Rakete bei dem nordkoreanischen Kusong registriert haben. Am 20. Oktober meldeten sie einen misslungenen Raketenstart Nordkoreas, bei dem die abgefeuerte Mittelstreckenrakete kurz nach dem Start explodiert sei.

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