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Freiheitsfalken Kurdistans bekennen sich zum Anschlag in Diyarbakır

Freiheitsfalken Kurdistans bekennen sich zum Anschlag in Diyarbakır
Freiheitsfalken Kurdistans bekennen sich zum Anschlag in Diyarbakır
Die kurdische Terrorgruppierung "Freiheitsfalken Kurdistans" (TAK) hat bekanntgegeben, hinter dem Anschlag in Diyarbakır zu stehen. Auch die Terrormiliz "Islamischer Staat" behauptet, das Attentat am Freitag verübt zu haben. Allerdings vermuten die türkischen Behörden hinter dem Angriff die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım hat inzwischen der kurdischen Partei HDP vorgeworfen, den Terrorismus mit Staatsgeldern zu finanzieren.

Am 4. November war vor einem Polizeirevier im südwesttürkischen Diyarbakır eine Bombe explodiert. Zu jenem Zeitpunkt hatten sich auf der Polizeistation 44 Aktivisten der HDP und der DBP befunden, die am Vortag während einer Nachtrazzia in Gewahrsam genommen worden waren. Insgesamt hatte die Explosion 11 Menschenleben gefordert. Am Freitag nahm die türkische Generalstaatsanwaltschaft zwölf Parlamentsabgeordnete der HDP und zahlreiche Parteiaktivisten im ganzen Land fest. Am Samstag wurden weitere neun Parteimitglieder in Gewahrsam genommen. Angesichts dieser Ereignisse sah sich die HDP-Fraktion gezwungen, ihre Arbeit im Parlament niederzulegen.

Die prokurdische HDP stellt ihre Arbeit im türkischen Parlament ein

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