Russlands Militärbehörde: "Die Syrer haben vom State Department keinen Krümel Brot bekommen"

Russlands Militärbehörde: "Die Syrer haben vom State Department keinen Krümel Brot bekommen"
Russlands Militärbehörde: "Die Syrer haben vom State Department keinen einzigen Krümel Brot bekommen"
Moskau und Washington schätzen den Nutzen von humanitären Pausen in Syrien unterschiedlich ein. Auf diese Weise kommentierte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, die Worte des US-Außenamtssprechers, John Kirby, wonach die Einwohner von Aleppo keinen Nutzen von den humanitären Pausen hätten. Der russische Militär betonte, für Russland sei das Wichtigste, den Menschen zu helfen. Eben deswegen lege Moskau so viel Wert auf die humanitäre Hilfe.

"Nur in den vergangenen Monaten haben wir nach Aleppo gut 100 Tonnen Verbrauchsgüter, darunter Nahrumgsmittel und Medikamente, geliefert. Das alles wurde unter den Einwohnern von Aleppo verteilt. Unabhängig davon, aus welchem Stadteil - dem wesltichen oder dem östlichen - sie gekommen sind. Innerhalb dieser Zeit hat das State Department den Syrern, um die es sich angeblich sorgt, keinen einzigen Krümel Brot geliefert", erklärte Igor Konaschenkow. 

Darüber hinaus teilte der Sprecher der russischen Militärbehörde mit, dass Moskau von Washington überhaupt keine Informationen zu den Stellungen der Terroristen in Syrien bekommen habe.

Am 4. November hatte Russland eine 10-stündige humanitäre Pause in Aleppo verhängt, damit Mitglieder der bewaffneten Opposition die eingekreiste Stadt durch Sonderkorridore verlassen könnten. Die Regierungstruppen waren für diese Zeit abgerückt. An den humanitären Korridoren hatten Busse und Rettungswagen gestanden, um Flüchtlinge, Kranke und Verletzte zu evakuieren. Dennoch hatten sich die Anführer der illegalen Milizen geweigert, sich aus den östlichen Vierteln der Metropole zurückzuziehen.

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