München: Lärmschutzwall vor Flüchtlingsheim soll Anwohner vor Ruhestörungen schützen

München: Lärmschutzwall vor Flüchtlingsheim soll Anwohner vor Ruhestörungen schützen
Im Münchner Viertel Neuperlach entsteht ein großes Wohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Da aber viele Anwohner andauernde Ruhestörungen wegen der Bauarbeiten befürchten, haben die Behörden beschlossen, eine vier Meter hohe Mauer auf dem Gelände zu errichten. Mehrere Lokalpolitiker sehen in der Mauer ein unglückliches Symbol der Spaltung, berichtet Focus Online.

Der Streit zwischen den Neuperlach-Einwohnern und der Stadt München dauert seit gut zwei Jahren an. Die jüngste Beschwerde bezieht sich auf die Bauauflagen, die angeblich nicht ausreichend die Lärmschutz-Regelungen berücksichtigt haben. Der Kompromiss ist eben die Vier-Meter-Mauer, die demnächst gebaut werden soll. Trotz Missfallensäußerungen einiger Politiker wegen der sozialen Abgrenzung ist die Stadt froh, sich im dauerhaften Streit um den Bau des Flüchtlingsheims durchgesetzt zu haben, schreibt Focus Online.