Beschuss der Castello-Straße in Syrien: 50 Journalisten evakuiert, zwei russische Militärs verletzt

Beschuss der Castello-Straße in Syrien: 50 Journalisten evakuiert, zwei russische Militärs verletzt
Beschuss der Castello-Straße in Syrien: 50 Journalisten evakuiert, zwei russische Militärs verletzt
Die Terroristen des „Islamischen Staates“ haben den Fluchtkorridor an der Castello-Straße im Norden von Aleppo mit Gasflaschen und Granaten beschossen. Etwa 50 Vertreter russischer, westlicher und arabischer Medien wurden in Sicherheit gebracht, meldete das russische Verteidigungsministerium. Zwei Soldaten des russischen Versöhnungszentrums für Syrien wurden beim Angriff verletzt.

Russland und Syrien haben für heute eine zehnstündige Waffenruhe in der schwer umkämpften Stadt Aleppo ausgerufen. Sie forderten Kämpfer und Zivilisten auf, das besetzte Gebiet Aleppos über humanitäre Korridore zu verlassen. Die offizielle Website des russischen Verteidigungsministeriums stellt zudem weitere Liveübertragungen der Situation an den Korridoren entlang der Castello-Straße und am Masharqa-Kontrollpunkt, die vom Boden aus übertragen werden, zur Verfügung. (Hier gehts zu den weiteren Livestreams)

Die humanitäre Pause kommt, nachdem es den USA, entgegen ihren Zusagen, nicht gelungen ist, die sogenannte „gemäßigte Opposition“ von den Terroristen zu trennen. Der Rückzug der bewaffneten Kämpfer sowie die Evakuierung von Zivilisten soll die Lage in den besetzten Ostbezirken der Stadt entschärfen. Die Waffen sollen von 09:00 bis 19:00 Uhr (Ortszeit) schweigen.

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