US-Präsidentschaftswahlen: Ultrarechte werden Urnengang der Afroamerikaner beobachten

US-Präsidentschaftswahlen: Ultrarechte werden Urnengang der Afroamerikaner beobachten
US-Präsidentschaftswahlen: Ultrarechte werden Urnengang der Afroamerikaner beobachten
In den USA werden die Anhänger von ultrarechten Bewegungen dem Aufruf des republikanischen Präsidentschaftskandidaten, Donald Trump, folgen, am 8. November Verstöße gegen die Wahlordnung zu beobachten. Sie wollen dies in den Orten tun, wo überwiegend Afroamerikaner leben, schreibt The Independent. Dem Moderatoren des Forums The Right Stuff zufolge wird man diesen Plan in Philadelphia verwirklichen. Menschenrechtler befürchten, dass Extremisten die Wähler einschüchtern werden.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass die amerikanische neonazistische Organisation Ku-Klux-Klan (KKK) dem US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump Unterstützung leisten will. Die KKK-Zeitung Crusader hat dem Republikaner die ganze Titelseite gewidmet. Das Material ist mit der Überschrift „Wir werden Amerika wieder groß machen!“ erschienen, was eigentlich Trumps Wahlkampfmotto ist. Trumps Wahlkampfteam hat sich von der ungebetenen Werbung distanziert.

„Während Trump Amerika wieder groß machen will, müssen wir uns fragen: Was hat Amerika am Anfang groß gemacht?“ Diese Frage stellt der Autor des Artikels, Pastor Thomas Robb. „Die Antwort ist einfach. Amerika war nicht groß durch das, was unsere Vorfahren gemacht haben – sondern durch das, was sie waren. Amerika wurde als eine weiße, christliche Republik gegründet. Und als eine weiße, christliche Republik wurde Amerika groß.“

Später hat Trumps Wahlstab die Unterstützung seitens der rassistischen Organisation abgelehnt. „Mr. Trump und sein Wahlstab lehnen jede Form von Hass ab. Diese Publikation ist abstoßend und ihre Ansichten stellen nicht die Meinung von Dutzenden Millionen US-Bürgern dar, die unsere Wahlkampagne unterstützen“, zitiert The Washington Post Vertreter des Wahlstabs von Trump. 

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