Kanadische Geheimdienste haben zehn Jahre lang illegal persönliche Daten gespeichert

Kanadische Geheimdienste haben zehn Jahre lang illegal persönliche Daten gespeichert
Kanadische Geheimdienste haben zehn Jahre lang illegal Personaldaten gespeichert
Der Oberste Gerichtshof von Kanada hat beschlossen, dass der Sicherheits- und Abwehrdienst CSIS die Personaldaten von unbescholtenen Bürgern, die seit 2006 durch ein Computerprogramm auf der Suche nach Terrorverdächtigen gesammelt worden waren, illegal gespeichert hatte. Es wurde empfohlen, die entsprechende Gesetzgebung zu verbessern. Der CSIS darf die bislang erworbenen Telefonnummern, E-Mail-Adressen und weitere Angaben behalten und muss sie nicht löschen. Das Programm wurde gestoppt.

Im September haben Hacker Personaldaten von 500 Millionen Yahoo-Nutzern gestohlen. Es handle sich um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und verschlüsselte Passwörter, hieß es im Bericht des Internet-Konzerns. Die Ermittlung soll bestätigt haben, dass einige Accounts bereits 2014 gehackt wurden. Das Unternehmen habe die Cyberattacke Hackern „mit staatlichem Hintergrund“ vorgeworfen. Dabei soll Yahoo auf kein konkretes Land hingewiesen haben.

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