Rumänen sind kriminellste EU-Mitglieder

Rumänen sind kriminellste EU-Mitglieder
Rumänen sind kriminellste EU-Nation
Einer aktuellen Studie von Express.co zufolge sind in den EU-Strafvollziehungsanstalten rumänische Staatsangehörige am meisten vertreten. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der europäischen Inhaftierten beträgt mehr als 34 Prozent. Außerdem sei das Kriminalitätsniveau unter Rumänen, die in anderen EU-Ländern ansässig sind, dreimal größer im Vergleich zu der einheimischen Bevölkerung. Niedrige soziale Mobilität, Bildungsniveau und Einkommen seien dabei die Hauptgründe für Auswanderung aus Rumänien.

Befürchtungen, wonach die EU-Osterweiterung und damit die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Osteuropäer massenhaft Arbeitnehmer in Westeuropa um ihre Jobs bringen würde, haben sich nicht bewahrheitet. Die zunehmende Mobilität hat nicht dazu geführt, dass bestehende Arbeitsverhältnisse ersetzt worden wären, sondern eher dazu, dass neue entstanden sind. Dies berichtet die in Wien erscheinende Tageszeitung "Die Presse".

So sind in der EU in den Jahren zwischen 2013 und 2015 fast zwei Millionen an neuen Jobs entstanden. Von diesen, so eine Studie der Bank Austria, wurde eine Million Stellen mit Menschen besetzt, die dafür von einem EU-Land in ein anderes zogen. Weitere 900.000 Stellen wurden mit Arbeitnehmern besetzt, die bereits zuvor ihren Lebensmittelpunkt in dem betreffenden Land hatten. Lediglich 100.000 Stellen gingen an Menschen aus Drittstaaten.

Drei Viertel der EU-Bürger, die in ein anderes EU-Mitgliedsland auswanderten, um dort ihre Arbeit anzutreten, stammen aus osteuropäischen Ländern, der Großteil der übrigen mobilen Arbeitnehmer kam aus den süd- und südosteuropäischen Krisenstaaten der Staatengemeinschaft.