Terroristen von Aleppo zu Putins Vorschlag die Stadt zu verlassen: „Das kommt nicht in Frage"

Terroristen von Aleppo zu Putins Vorschlag die Stadt zu verlassen: „Das kommt nicht in Frage"
Terroristen von Aleppo zu Putins Vorschlag die Stadt zu verlassen: „Das kommt nicht in Frage"
Die von den syrischen Streitkräften umzingelten Oppositionsgruppierungen haben sich geweigert, die östlichen Bezirke Aleppos zu verlassen, berichtete Al Arabiya unter Berufung auf den Vertreter der Freien Syrischen Armee, Sakaria Malahifji. „Es kommt überhaupt nicht in Frage. Wir werden Aleppo nicht aufgeben und nicht kapitulieren“, sagte Malahifji. Hinsichtlich des Abzugs der Zivilbevölkerung aus gesperrten Bezirken fügte er hinzu, dass sie „vor dem Regime Angst hat und ihm nicht vertraut“.

Das russische Verteidigungsministerium rief am Mittwochmorgen Terroristen auf, die Stadt durch zwei dazu bestimmten Korridore zu verlassen. „Zur Vermeidung von sinnlosen Opfern kam der Verteidigungsminister der Russischen Föderation, Sergei Schoigu, auf Anordnung des obersten Befehlhabers, Wladimir Putin, zu dem Entschluss, eine humanitäre Pause am 4. November von 9:00 bis 19:00 Uhr in Aleppo einzuleiten“, heißt es. Zuvor war bekannt geworden, dass Terrorkämpfer in Aleppo Flugblätter verteilen, laut denen die Menschen die Stadt durch humanitäre Korridore für 300 US-Dollar verlassen dürfen.

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„Unsere Führung sei sich der Leiden der Stadteinwohner wegen Luftangriffe und der Blockade einiger Aleppo-Viertel von syrischen Militärs bewusst. Nach einer Beratung mit unseren Brüdern werden wir den Menschen im Alter von 14 bis 55 Jahren erlauben, die Stadt zu verlassen, wenn sie uns 150.000 syrische Lira (circa 300 Dollar) zahlen“, heißt es in dem IS-Flugblatt.

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