Bundesregierung: Kosten für Versorgung der Flüchtlinge um 2,6 Milliarden Euro erhöht

Bundesregierung: Kosten für Versorgung der Flüchtlinge um 2,6 Milliarden Euro erhöht
Bundesregierung: Kosten für Versorgung der Flüchtlinge um 2,6 Milliarden Euro umberechnet
Die Bundesregierung wird den Bundesländern zusätzliche 2,6 Milliarden Euro für Bedürfnisse der Flüchtlinge bereitstellen, gibt Deutsche Welle unter Berufung auf das deutsche Finanzministerium bekannt. Somit wurde die ursprüngliche Summe des Hilfspakets auf 9,5 Milliarden Euro erhöht. Die Auszahlungen an Asylsuchende begannen im September 2015 und beliefen sich durchschnittlich auf 670 Euro monatlich pro Person für Unterkunft, Lebensmittel und persönliche Ausgaben.

Die Vereinten Nationen haben indes einen akuten Mangel an Geld für humanitäre Hilfe für syrische Binnenflüchtlinge. Dies teilte ein hochrangiger Vertreter des UNO-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) mit. „Die UNRWA hat nur 111,3 Millionen US-Dollar für ihre Tätigkeit in Syrien bekommen. Das ist nur ein Drittel der notwendigen Geldsumme“, zitiert die Zeitung Iswestija den UNRWA-Vertreter. Er hat betont, dass dem Hilfswerk etwa 300 Millionen US-Dollar für seine humanitäre Mission in Syrien fehlen. „Als die Organisation diese Summe bei den UNO-Mitgliedsstaaten beantragte, stimmten sie zu. Aber bisher haben wir kein Geld bekommen“, erklärte der hochrangige UNRWA-Vertreter.