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Kunst des Protests: Hunderte Polizisten versammeln sich vor dem Louvre

Kunst des Protests: Hunderte Polizisten versammeln sich vor dem Louvre
Kunst des Protests: Hunderte Polizisten versammeln sich vor Louvre
Protestler in Zivilkleidung mit orangenfarbenen Bändern mit der Aufschrift „Polizei“ haben sich vor der ehemaligen Residenz der französischen Könige, dem Palais du Louvre, versammelt. Sie tragen Plakate mit folgenden Parolen: „Die Polizei erstickt“, „Hände weg von der Polizei“, „Ich bin stolz Polizist zu sein“. Der Hauptvorwurf besteht darin, dass die Gewerkschaften mit der Regierung im Namen der Beamten verhandeln, aber ohne Mitbeteiligung der Letzteren.

In der Nacht zum 29. Oktober hatten tausende Polizeibeamte in den größten französischen Städten unter dem Motto „Polizei wütend“ für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen demonstriert. Zur selben Zeit hat der Staatschef Frankreichs, Francois Hollande, eine Sitzung mit Polizeigewerkschaften im Pariser Élysée-Palast durchgeführt. Laut einer Umfrage des Forschungsinstituts Elabe würden 90 Prozent der Franzosen die Forderungen der Beamten unterstützen.

„Wir werden weitermachen, bis wir gehört werden“, erläuterten die Protestler ihre Absicht, berichtet Le Monde. Schon seit längerem beklagen französische Polizisten zunehmend gewalttätige Angriffe auf Kollegen und sich verschlechternde Arbeitsbedingungen. Anlass für größere Kundgebungen wurde ein Brandanschlag auf vier Polizeibeamte am 8. Oktober im Vorort von Paris, Viry-Châtillon, bei dem vier von ihnen verletzt worden waren, zwei davon schwer. Danach versprach der französische Ministerpräsident, Manuel Valls, neue gepanzerte Wagen und feuerfeste Anzüge für die Polizisten, doch auch diese Lösung fanden die Demonstranten unzureichend und wenig effektiv.

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