Dänemark: Drei tote Migranten im Gefrierfach aufgefunden

Dänemark: Drei tote Migranten im Gefrierfach aufgefunden
Dänemark: Drei tote Migranten im Gefrierfach aufgefunden
In einem Wohnhaus in der süddänischen Kommune Apenrade haben die Sicherheitskräfte drei in einem Gefrierfach versteckte Leichen gefunden, die von einer 27-jährigen Syrerin und ihren zwei Töchtern, teilt AP mit. Die Hausdurchsuchung wurde von den Verwandten der Opfer, die eine Vermisstenanzeige bei der Polizei erstattet hatten, initiiert. Der Hauptverdächtige sei der Ehemann der getöteten Frau, nach dem es bereits gefahndet wird. Die Flüchtlingsfamilie sei 2015 nach Dänemark gezogen.

Die Europäische Union hatte sich dazu verpflichtet, binnen zwei Jahren 22.500 Migranten aus Drittländern aufzunehmen sowie 160.000 Flüchtlinge, meistens aus Italien und Griechenland, innerhalb der Union zu befördern. Laut Medienangaben hat Dänemark 2015 ungefähr 21.000 Schutzsuchende empfangen. Anfang Februar wurden mindestens 10.000 Migranten-Kinder vermisst, seitdem sie in die EU kamen. Dies gab der Stabschef der europäischen Polizeiagentur Europol bekannt. Zwar sind wohl nicht alle Kinder Opfer von Menschenhändlern geworden, jedoch habe sich um die Flüchtlingsströme eine komplette kriminelle Infrastruktur entwickelt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass einige der Kinder sexuell ausgebeutet oder zu kriminellen Handlungen gezwungen werden.

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