Verfassungsschutzpräsident Maaßen: IS-Niederlage in Mossul könnte Terrorgefahr in Europa erhöhen

Verfassungsschutzpräsident Maaßen: IS-Niederlage in Mossul könnte Terrorgefahr in Europa erhöhen
Verfassungsschutzpräsident Maaßen: IS-Niederlage in Mossul könnte Terrorgefahr in Europa erhöhen
Die Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat in der irakischen Hochburg Mossul könnte die Terrorgefahr in Deutschland und in ganz Europa erhöhen. Dies teilte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, mit. „Das kann zur Folge haben, dass das in einer derartigen Situation auch seine Unterstützer in Europa alarmieren könnte, dass es zu Anschlägen oder auch mit Gewalttaten zu flankierenden Unterstützungsleistungen kommt“, so Maaßen im Deutschlandfunk.

„Das wollen wir verhindern und wir stellen uns auch entsprechend auf, damit es auch verhindert werden kann“, sagte Maaßen. Die militärischen Misserfolge der Terrormiliz in Syrien und im Irak veranlassten bisher nur wenige ausländische Kämpfer zur Rückkehr etwa nach Europa. „Es mag sein, dass es so kommen wird. Aber es kann auch durchaus sein, dass die ausländischen Kämpfer, die in Mossul derzeit kämpfen, bis zur letzten Patronenkugel da sein wollen, weil sehr viele nach unserer Kenntnis so radikalisiert sind, dass sie auch bereit sind, einen "Märtyrertod" im Kugelhagel der Koalitionstruppen zu sterben“, so Maaßen. 

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