Luftangriffe auf Jemen: Die Zahl der Opfer steigt auf 60 Menschen

Luftangriffe auf Jemen: Die Zahl der Opfer steigt auf 60 Menschen
Luftangriffe auf Jemen: Die Zahl der Opfer steigt auf 60 Menschen
Die Luftangriffe, die die von Saudi-Arabien angeführte Koalition am Samstag auf die jemenitische Stadt al-Hudaida geflogen ist, haben mehr Opfer gefordert, als bisher angenommen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP sollen bei der Attacke 60 Menschen ums leben gekommen sein. Zuvor wurde von 45 Toten berichtet. Mehrere Dutzend Menschen erlitten Verletzungen.

Der bewaffnente Konflikt zwischen der jemenitischen Führung und den Huthi-Rebellen dauert seit August 2014 an. Die Aufständischen und Teile des Militärs unterstützen den ehemaligen Staatschef, Ali Abdullah Salih, während die Armee und andere Milizen für den aktuellen Staatschef, Abed Rabbo Mansur Hadi, kämpfen. Seit 2015 fliegt Saudi-Arabien Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen, die den Norden des Jemen und die Hauptstadt Sanaa kontrollieren. Laut jüngsten UN-Angaben sollen dem bewaffneten Konflikt bereits 4.000 Zivilisten zum Opfer gefallen sein.

Die Vereinten Nationen haben inzwischen eine "Roadmap" zur Lösung des langwierigen Bürgerkrieges vorgeschlagen: Die Huthi-Rebellen sollen die Hauptstadt verlassen, während der Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi auf einen Teil seiner Befugnisse verzichten soll.

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