Podesta-Leaks: Hillary Clinton hat ihre Kontakte zu Bankiers verheimlicht

Podesta-Leaks: Hillary Clinton hat ihre Kontakte zu Bankiers verheimlicht
Podesta-Leaks: Hillary Clinton hat ihre Kontakte zu Bankiers verheimlicht
Der interne E-Mail-Wechsel des Wahlkampfteams von Hillary Clinton weist darauf hin, dass die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin versucht hat, ihre Treffen mit Wall-Street-Bankiers vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. In den von der Enthüllungsplattform WiliLeaks publik gemachten E-Mails werden Vertreter von Goldman Sachs und anderen Geldhäusern erwähnt. Der Leiter der US-Präsidentschaftkampagne für Hillary Clinton, John Podesta, sollte darüber kein Wort verlieren.

"Sie will nicht, dass die Leute um ihre Kontakte zur Wall-Street wissen. Sie will somit Widersprüche vermeiden. Das beste Mittel dafür ist es, die Leute in Unkenntnis zu lassen", steht in einer E-Mail von John Podesta.

Die Enthüllungsplattform veröffentlicht den geleakten E-Mail-Wechsel stückweise zu tausenden Dokumenten am Tag. Die E-Mails stammen aus der Zeit von 2008 bis 2016. Neben alltäglichen Belanglosigkeiten wie Essensbestellungen und Terminerinnerungen geht es in den Leaks auch hochpolitisch zu. Einer der skandalösesten Texte ist die Rede Hillary Clintons vor Bankiers, in der sie buchstäblich gesagt hat, dass sie zwei Politiken treibe: eine öffentliche und eine "ganz andere".

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