US-Senatoren werfen FBI vor, im Fall Hillary Clinton auf Wladimir Putins Seite zu sein

US-Senatoren werfen FBI vor, im Fall Hillary Clinton auf Wladimir Putins Seite zu sein
US-Senatoren werfen FBI vor, im Fall Hillary Clinton auf Wladimir Putins Seite zu sein
Der demokratische US-Abgeordnete, Tim Ryan, hat nicht ausgeschossen, dass hinter der Wiederaufnahme der FBI-Ermittlung gegen die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ausgerechnet der Kreml stecken könnte. Dem Mitglied des US-Repräsentantenhauses zufolge sei die Herkunft der belastenden E-Mails unklar. In einem Interview für den US-Fernsehsender CNN zeigte sich Tim Ryan gegenüber den neuen Dokumenten und der Wiederaufnahme der Ermittlung gegen Hillary Clinton misstauisch.

"Die Frage ist folgende. Woher stammen diese Dokumente? Wie sind sie an das FBI gelangt? Ist Russland in diese Angelegenheit involviert? Wir haben nicht die geringste Ahnung davon, woher diese Dokumente stammen", erklärte Tim Ryan.

Auch der frühere DNC-Leiter, Howard Dean, bemerkte, dass sich das FBI im Fall Hillary Clinton faktisch auf die Seite Wladimir Putins verschlagen habe.

Zuvor hatte die US-Bundespolizei FBI angekündigt, die Ermittlungen gegen die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wieder aufzunehmen. Der FBI-Direktor, James Comey, hatte vor dem amerikanischen Kongress am Freitag erklärt, dass im Zuge einer anderen Ermittlung weitere E-Mails von Clinton aufgetaucht seien, die vertrauliche Inhalte enthalten könnten. Nun werde geprüft, ob diese E-Briefe für Clintons Fall eine maßgebliche Rolle spielen. Während ihrer Amtszeit als US-Außenministerin von 2009 bis 2013 hatte Hillary Clinton private Server für ihre dienstliche Kommunikation genutzt. Dadurch hatte sie gegen die geltenden Sicherheitsregeln verstoßen.

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