Jemen: Saudi-Arabiens Koalition tötet mehr als 30 Aufständische und Gefängnisinsassen

Jemen: Saudi-Arabiens Koalition tötet mehr als 30 Aufständische und Gefängnisinsassen
Jemen: Saudi-Arabiens Koalition tötet mehr als 30 Aufständische und Gefängnisinsassen (Symbolbild)
Durch Luftangriffe der von Saudi-Arabien angeführten Koalition sind im Westen des Jemens mehr als 30 Huthi-Rebellen und Gefängnisinsassen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP sollen bei der Attacke zwei Geschosse in einem Gefängnis in der Stadt Saidia eingeschlagen haben. Zum Zeitpunkt des Luftangriffs sollen sich dort ungefähr 40 Häftlinge befunden haben.

Der bewaffnente Konflikt zwischen der jemenitischen Führung und den Huthi-Rebellen dauert seit August 2014 an. Die Aufständischen und Teile des Militärs unterstützen den ehemaligen Staatschef, Ali Abdullah Salih, während die Armee und andere Milizen für den aktuellen Staatschef, Abed Rabbo Mansur Hadi, kämpfen. Seit 2015 fliegt Saudi-Arabien Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen, die den Norden des Jemen und die Hauptstadt Sanaa kontrollieren. Laut jüngsten UN-Angaben sollen dem bewaffneten Konflikt bereits 4.000 Zivilisten zum Opfer gefallen sein.

Die Vereinten Nationen haben inzwischen eine "Roadmap" zur Lösung des langwierigen Bürgerkrieges vorgeschlagen: Die Huthi-Rebellen sollen die Hauptstadt verlassen, während der Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi auf einen Teil seiner Befugnisse verzichten soll.