WADA: 28 Sportler haben in Rio gedopt

WADA: 28 Sportler haben in Rio gedopt
WADA: 28 Sportler haben in Rio gedopt
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat bei den Olympischen Spielen 28 Fälle registriert, in denen Athleten verbotene Stoffe konsumiert haben. So heißt es im Bericht der Organisation, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Auf die Liste gerieten die Sportler, die aus medizinischen Gründen Doping einnehmen durften, darunter Gewichtheber, Radsportler, Leichtathleten, Hockeyspieler, Wassersportler, Schützen, Triathleten und Fünfkämpfer, Boxer, Turner und Basketballspieler.

Laut Enthüllungen der Hackergruppe Fancy Bears soll die Anti-Doping-Agentur der Vereinigten Staaten (USADA) im Jahr 2015 mehr als 200 Sportlern offiziell gestattet haben, verbotene Substanzen einzunehmen. Die meisten Athleten, darunter auch Paralympioniken, durften mehr als ein Medikament konsumieren. Auf die Liste gerieten auch Olympiasieger wie die australische Schwimmerin Emily Seebohm, der kanadische Ruderer Rob Gibson und der britische Triathlet Alistair Brownlee, die Acetazolamid und Prednisolon gedopt haben sollen.