UNO: IS-Kämpfer haben 232 Menschen nahe Mossul hingerichtet

UNO: IS-Kämpfer haben 232 Menschen nahe Mossul hingerichtet
UNO: IS-Kämpfer haben 232 Menschen nahe Mossul hingerichtet
Die Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat haben 232 Menschen in der Nähe der irakischen Stadt Mossul hingerichtet. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Vertreter des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte. 200 von ihnen waren ehemalige Soldaten der irakischen Armee, die restlichen waren Zivilisten.

Zuvor hatten irakische Milizen den IS-Schlüsselstab in Mossul erobert. Er sei einer der größten Stäbe der Terrorgruppierung und spiele für die Kämpfer eine wichtige symbolische Rolle. Vorher haben irakische Militärs unter einem christlichen Kloster, 30 Kilometer von Mossul entfernt, geheime Tunnel der Terrororganisation Islamischer Staat gefunden. Die Kämpfer sollen diese als Unterschlupf benutzt haben, um das Gebiet zu überwachen. Auf einem vor Ort aufgenommenen Video ist auch der ehemalige Pfarrer des Klosters, Paolo Tabit, zu sehen. Das Gotteshaus wurde im Jahr 2014 von den Terroristen in Besitz genommen.

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