Schule im syrischen Idlib nicht durch Luftschläge zerstört – russisches Verteidigungsministerium

Schule im syrischen Idlib nicht durch Luftschläge zerstört – russisches Verteidigungsministerium
Schule im syrischen Idlib nicht durch Luftschläge zerstört – russisches Verteidigungsministerium
Das russische Verteidigungsministerium hat die Drohnen-Luftbilder vom Ort der angeblichen Bombardierung einer Schule im syrischen Idlib analysiert. Es fand keine Beweise für Luftschläge und beschuldigte die „Weißen Helme“ der Fälschung von digitalen Bildern vom Anschlagsort. Auf den russischen Drohnen-Fotos sind keine Anzeichen von Schäden auf dem Schuldach oder Sprengtrichter in der Umgebung zu sehen, gab der der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, bekannt.

Am Donnerstag seien bei einem Luftangriff auf eine Schule in der von Rebellen kontrollierten syrischen Provinz Idlib 22 Schüler und sechs Lehrer umgekommen, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Dem Leiter der Organisation, Anthony Lake, zufolge sei es eine Tragödie und eine Schande. Er hatte keine Angaben dazu gemacht, wer die Verantwortung für den Angriff tragen könnte.


Einige Medien wie Spiegel Online und Reuters erklärten unter Berufung auf den Leiter der selbsternannten 'Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte', Rami Abdel Rahman, der von England aus arbeitet, dass die Angriffe von russischen Kampfjets verübt worden seien. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete aber solche Äußerungen als eine Lüge.

„Diese schreckliche Tragödie bedarf einer unverzüglichen Ermittlung durch alle Institutionen. Unter anderem haben ‘Al Jazeera‘, ‚The Independent‘ und andere ähnliche Medien sofort russischen Luftstreitkräften und syrischen Soldaten den Angriff vorgeworfen. Alles Lügen. Russland hat nichts mit dieser Tragödie, dieser schrecklichen Attacke zu tun“, so Sacharowa.

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