Gleitbombe „Bohrmaschine“ zum Einsatz gegen Terroristen bereit

Gleitbombe „Bohrmaschine“ zum Einsatz gegen Terroristen bereit
Gleitbombe „Bohrmaschine“ zum Einsatz gegen Terroristen bereit
Die Tests der neuen Gleitbombe „Bohrmaschine“ des russischen Rüstungsunternehmens Basalt wurden erfolgreich abgeschlossen, teilt die Zeitung Rossijskaja Gazeta mit. Die „Bohrmaschine“ kann kaum von Radaren erfasst oder gar abgeschossen werden, weil sie eine Gleitweite von 30 Kilometern besitzt, so dass sie der Zerstörungszone der Flugabwehr fern genug bleiben kann. Bereits nächstes Jahr kann die Bombe im Kampf gegen internationale Terrororganisationen eingesetzt werden.

Vorher wurde bekannt, dass Russland radioelektronische Waffensysteme entwickelt und erfolgreich getestet hat, die weltweit unübertroffen seien. Ihr Ziel sei es, feindliche Flugzeuge und Satelliten frühzeitig zu stören. Die neue Technologie, die hinter dem Waffensystem stecken soll, fällt unter den etwas losen Begriff "Waffen, basierend auf neuen physikalischen Prinzipien". Diese Kategorie umfasst Rüstungsgüter, die physikalische Prozesse und Phänomene einsetzen oder nutzen, welche bislang in der Regel nicht in modernen Waffen verwendet werden. Unter anderem sind Laser- und Schallwaffen Beispiele für Technologien der so bezeichneten Art. Das Waffensystem wurde russischen Militärs zum ersten Mal im September dieses Jahres im Rahmen einer geschlossenen Vorführung auf der jährlichen militärischen Expo "Armee 2016" außerhalb von Moskau vorgestellt.

Radioelektrische Waffensysteme verfolgen primär den Zweck, durch geeignete Störmaßnahmen die technologischen Verbindungen zwischen feindlichen Gerätschaften funktionsuntauglich zu machen.