Anti-Terror-Razzien in Deutschland: Ermittlung gegen Tschetschenen wegen Verbindung zu IS

Anti-Terror-Razzien in Deutschland: Ermittlung gegen Tschetschenen wegen Verbindung zu IS
Anti-Terror-Razzien in Deutschland: 28-jähriger Tschetschene wegen Verbindung zu IS gefahndet
Die deutschen Sicherheitskräfte und ein Spezialeinsatzkommando haben eine massive Anti-Terror-Operation in den Bundesländern Thüringen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern durchgeführt, berichtet die Polizeizentrale Thüringen. Insgesamt wurden 12 Wohnungen und eine Gemeinschaftsunterkunft wegen Verdachts auf Terrorismusfinanzierung durchsucht. Außerdem wird nach einem 28-jähriger russischer Staatsbürger aus Tschetschenien gefahndet, der in Verbindung zu IS-Kämpfern stehen kann.

Im Polizei-Fahndungssystem Inpol waren bis 1. September etwa 285.000 Ausländer gemeldet, nach denen aufgrund des Aufenthaltsgesetzes gefahndet wird, zitiert der Tagesspiegel eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich diese Zahl um 140 Prozent erhöht. Die Menschen sollen festgenommen werden, weil sie die Behörden nicht über ihren Aufenthaltsort informiert haben und untergetaucht sind. Ein Teil der gesuchten Ausländer wurde schon abgeschoben, was im Inpol-System markiert ist, so dass diese nicht wieder illegal nach Deutschland einreisen können. Das Bundeskriminalamt und das Bundesinnenministerium verfügen über keine genauen Zahlen, weder von abgeschobenen Asylbewerbern noch von illegal Eingereisten.

ForumVostok
MAKS 2017