Kein Internet-Zugang für Assange bis US-Präsidentschaftswahl

Kein Internet-Zugang für Assange bis US-Präsidentschaftswahl
Kein Internet-Zugang für Assange bis US-Präsidentschaftswahl
Die Rechtsanwältin des Wikileaks-Whistleblowers Julian Assange, Melinda Taylor, hat angekündigt, dass ihrem Mandanten der Internet-Zugriff aus der ekuadorianischen Botschaft bis zu den US-Präsidentschaftswahlen verwehrt bleiben wird, berichtete RIA Nowosti. Vorher beteuerte die Enthüllungsplattform auf ihrem Twitter-Account, dass die auf die Wahlkampagne bezogenen Dokumente nicht von Assange veröffentlicht werden. Es seien keine Daten aus dem Gelände der Botschaft ins Netz durchgesickert.

Die Hacker aus der Organisation Anonymous haben die Mailbox der ecuadorianischen Regierung aus Rache dafür, dass sie den Internet-Zugriff für Wikileaks-Mitgründer und -Hauptredakteuer, Julian Assange, vor kurzem gesperrt hatte, blockiert. „Stellen sie das Internet ab, so sperren wir ihre Netzleitungen“, heißt es im Twitter-Account der Anonymous-Aktivisten. Der Tweet wird von einem Screenshot begleitet, der nachweist, dass das Konto der Regierung von Ecuador gesperrt ist.

Am 17. Oktober wurde der Zugang zum Internet für den Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, blockiert. Dies teilte die Organisation auf Twitter mit. „Der Zugriff ins Internet für Julian Assange wurde absichtlich von einem Staat gesperrt. Wir haben die entsprechenden Notfallpläne aktiviert“, hieß es. Die Nachricht kam zu einem Zeitpunkt, an dem WikiLeaks weiterhin kompromittierende Dokumente veröffentlichte, erst kürzlich Tausende von gehackten E-Mails von Hillary Clintons Kampagnenmanager John Podesta.

Das Internet ist einer der wenigen Möglichkeiten mit der Außenwelt den Kontakt aufrecht zu erhalten. Der Wikileaks-Gründer sitzt seit vier Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest.

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