Griechenland: Flüchtlinge setzen EU-Büro für Asylfragen in Brand

Griechenland: Flüchtlinge setzen EU-Büro für Asylfragen in Brand
Griechenland: Flüchtlinge setzen EU- Büro für Asylfragen in Brand
Eine Gruppe aus etwa 70 Flüchtlingen hat das Gebäude des Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen auf der griechischen Insel Lesbos wegen ständiger Verzögerungen bei der Bearbeitung ihrer Asylanträge angesteckt, berichtet Reuters. Zuerst hätten sie das Büro mit Steinen beworfen, dann wurden Molotowcocktails eingesetzt. Die meisten Asylsuchenden sollen aus Bangladesch und Pakistan stammen.

Die Europäische Union hat sich dazu verpflichtet, binnen zwei Jahren 22.500 Migranten aus Drittländern aufzunehmen sowie 160.000 Flüchtlinge, meistens aus Italien und Griechenland, innerhalb der Union zu befördern. Die Verpflichtungen seien bisher nur zu sieben Prozent umgesetzt, teilt die spanische Kommission für Flüchtlingshilfe CEAR mit. Außerdem nehme die Zahl der bei der Flucht über das Mittelmeer Ertrunkenen weiter zu. Seit 1. Januar 2016 sind es bereits 3.200 Menschen.

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