VR Lugansk: "An der Kontaktlinie sind rund 250 Kämpfer nationalistischer Bataillone eingetroffen"

VR Lugansk: "An der Kontaktlinie sind rund 250 Kämpfer nationalistischer Bataillone eingetroffen"
VR Lugansk: "An der Kontaktlinie sind rund 250 Kämpfer nationalistischer Bataillone eingetroffen"
Der Volksmilizensprecher der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, Andrei Marotschko, hat mitgeteilt, dass das ukrainische Kommando ungefähr 250 Mitglieder nationalistischer Bataillone an die Kontaktlinie im Donbass geschickt habe. Das werde im Rahmen der Truppenrotation im Donbass gemacht, erklärte Andrei Marotschko. Das Personal des 9. Bataillons der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte solle nun von Nationalistenverbänden abgelöst werden.

"Uns wurde bekannt, dass in der Ortschaft Solotoje eine 70 Mann starke Freiwilligeneinheit des Rechten Sektors, eine bis zu 100 Mann starke Einheit des Bataillons Lugansk-1 und eine bis zu 100 Mann starke Einheit des sogenannten krimtatarischen Bataillons eingetroffen waren", sagte der Volksmilizensprecher. "Man kann die Schlussfolgerung ziehen, dass die Verstöße gegen das Minsker Abkommen mit der steigenden Zahl an nationalistischen Formationen in der genannten Region nur zunehmen werden."

Gleichzeitig erklärte der stellvertretende Kommandeur des Operativen Kommandos der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Eduard Bassurin, dass die ukrainischen Militärs die Situation im Donbass bewusst eskalieren möchten, um den Verteidigungsetat für das kommende Jahr zu steigern.

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