Afghanistan: Anbauflächen für Schlafmohn nehmen um 10 Prozent zu

Afghanistan: Anbauflächen für Schlafmohn nehmen um 10 Prozent zu
Afghanistan: Anbauflächen für Schlafmohn nehmen um 10 Prozent zu
Die afghanischen Anbauflächen für Schlafmohn haben im Vergleich zum Jahr 2015 um zehn Prozent zugenommen. Im entsprechenden Bericht des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) steht, dass sich die Gesamtfläche der Mohnäcker nun auf 201.000 Hektar gegenüber 183.000 Hektar im Jahr 2015 belaufe. Dieser Kennwert könne einen Anstieg der Drogenproduktion auf 4.600 Tonnen gegenüber 3.300 Tonnen im Vorjahr bedeuten.

In den 80er Jahren war Afghanisten eines der führenden Entwicklungsländer des Planeten. Später gewann dort die Opium-Produktion immer mehr an Boden. Seit dem Jahr 2001 wird der Schlafmohn im zentralasiatischen Staat im industriellen Ausmaß angebaut. Seitdem führt Afghanistan in der weltweiten Drogenproduktion. 

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