Türkische Truppen zerstören mehr als 50 kurdische PYD-Stellungen in Syrien

Türkische Truppen zerstören mehr als 50 kurdische PYD-Stellungen in Syrien
Ein Kämpfer der Freien Syrischen Armee, die von der Türkei unterstützt wird. Dscharabulus, Syrien. 31. August, 2016
Die türkische Armee hat in den vergangenen 24 Stunden im Rahmen der Operation "Schutzschild Euphrat" im Norden Syriens acht Objekte der Terrormiliz "Islamischer Staat" zerstört. Bei einem Luftangriff wurden elf IS-Kämpfer getötet. Außerdem teilte der Generalstab in Ankara am Sonntag mit, 51 Stellungen der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) liquidiert zu haben. Drei PYD-Kämpfer seien getötet worden.

Am Donnerstag hatte die türkische Armee bekanntgegeben, 160 bis 200 Mitglieder der kurdischen Volksverteidigungskräfte in Syrien liquidiert zu haben. Damaskus beschuldigte Ankara am selben Tag des Mordes an 150 Zivilisten. Die syrische Armee zeigte sich bereit, alle türkischen Militärflugzeuge im eigenen Luftraum abzuschießen.

Bagdad will keine Militärhilfe Ankaras bei IS-Bekämpfung annehmen

Seit dem 24. August führt die Türkei ihre Anti-IS-Operation "Schutzschild Euphrat" in Nordsyrien durch. Der türkische Staatspräsident, Recep Tayyip Erdoğan, will in den syrischen Grenzgebieten eine 5.000 Quadratkilometer große Pufferzone schaffen, um dort ein Einzugsgebiet für Flüchtlinge zu schaffen.

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