Terroristen hindern IKRK-Mitarbeiter daran, Verletze aus Aleppo zu evakuieren

Terroristen hindern IKRK-Mitarbeiter daran, Verletze aus Aleppo zu evakuieren
Terroristen hindern IKRK-Mitarbeiter daran, Verletze aus Aleppo zu evakuieren
Die im Osten von Aleppo agierenden Extremisten hindern die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung (IKRK) seit mehreren Tagen daran, Verletzte aus der stark umkämpften Metropole zu evakuieren. Inzwischen hat die Terrormiliz "Al-Nusra-Front" einen sunnitischen Prädiger hingerichtet, der die Kämpfer aufgerufen hat, die Stadt zu verlassen. Nach unterschiedlichen Angaben bleiben in den östlichen Vierteln von Aleppo bis zu 7.000 bewaffnete Kämpfer.

"Die IKRK versucht seit mehreren Tagen erfolglos, die Anführer der größten bewaffneten Gruppierungen dazu zu überreden, die Verletzten aus dem Osten von Aleppo zu evakuieren. Die Zahl der Betroffenen beläuft sich auf Hunderte. Es ist unmöglich, die genaue Zahl zu nennen. Die Kämpfer haben eine harte Bedingung für den humanitären Zugang gestellt: Sie fordern, in den östlichen Teil von Aleppo Medikamente zu liefern und die Kämpfer ärtzlich zu behandeln", sagte ein IKRK-Mitarbeiter in Genf gegenüber RIA Nowosti. 

Indes richteten die Extremisten einen Imam hin, der sie dazu zu überreden versuchte, Aleppo zu verlassen. Am Donnerstag hatten die Terroristen 14 Zivilisten getötet, die versucht hatten, durch einen humanitären Korridor zu fliehen. Die von Russland angeordnete humanitäre Pause in Aleppo läuft voraussichtlich am Samstagabend um 18 Uhr MEZ ab.

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