Situation in Aleppo: Armenische Minderheit bekommt humanitäre Hilfe aus Jerewan

Situation in Aleppo: Armenische Minderheit bekommt humanitäre Hilfe aus Jerewan
Ein Kind in Aleppo
Rund 2.800 Armenier, die in der nordsyrischen Metropole Aleppo leben, haben humanitäre Hilfe aus Armenien erhalten, berichtet die syrisch-armenische Zeitung "Kantsasar". Dem Blatt zufolge wiege die humanitäre Ladung insgesamt 40 Tonnen. Der Großteil sei unter der armenischen Bevölkerung von Aleppo (2.728 Menschen) verteilt worden. Der Rest sei an Notleidende in Latakia, Damaskus und Kasab gegangen.

Die humanitäre Ladung aus Armenien besteht aus Nahrungsmitteln (darunter Mehl, Zucker, Obst- und Freischkonserven), aber auch aus Kleidung und Zigaretten, berichtet "Kantsasar". Darüber hinaus will die Führung in Jerewan bis zu rund 97.000 Dollar an die notleidenden Armenier in Syrien spenden. Vor dem Ausbruch des bewaffenten Konfliktes haben in der Arabischen Republik ungefähr 110.000 armenischstämmige Syrier gelebt. Die armenische Gemeinde hat eine wesentliche Rolle im politischen und kulturellen Leben des Landes gespielt. Nun leben rund 90.000 syrische Armenier außerhalb des Bürgerkriegslandes.

ForumVostok
MAKS 2017