UNO wirft Syrien drei C-Waffen-Angriffe im Land vor

UNO wirft Syrien drei C-Waffen-Angriffe im Land vor
UNO wirft Syrien drei C-Waffen-Angriffe im Land vor
Die gemeinsame Kommission der Vereinten Nationen (UNO) und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zur Untersuchung von C-Waffen-Angriffen in Syrien hat die Landesführung für eine weitere Gasattacke verantwortlich gemacht. Das Gremium kam zum Schluss, dass Damaskus am 16. März 2015 im Norden der Provinz Idlib zu C-Waffen gegriffen hatte. Die Luftwaffe hatte damals Fassbomben mit Chlorin abgeworfen.

Zuvor hatte die gemeinsame Kommission der UNO und der OPCW die Führung der Arabischen Republik zweier der insgesamt neun C-Waffen-Attacken überführt. Einen Angriff hatte die Terrormiliz "Islamischer Staat" verübt. Der russische Außenminister, Sergei Lawrow, erklärte bereits, dass Moskau den OPCW-Bericht zu den C-Waffen-Attacken in Syrien für nützlich halte und bereit sei, bei der Untersuchung zusammenzuarbeiten. Russlands UN-Botschafter, Witali Tschurkin, meinte allerdings, dass es an dem Bericht viel auszusetzen gebe. Das Dokument allein sei nicht ausreichend, um Sanktionen gegen Damaskus zu verhängen.

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