UN-Menschenrechtsrat genehmigt britische Resolution zu Syrien

UN-Menschenrechtsrat genehmigt britische Resolution zu Syrien
Der Hohe Kommissar für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Seid al-Hussein
Bei der von Großbritannien initiierten Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf wurde die Resolution zu Syrien gebilligt. Ihren Entwurf hatte Großbritannien vorgelegt, teilt RIA Novosti mit. Das Dokument enthalte einen Appell zur schnellsten Einstellung der Kampfhandlungen in Aleppo sowie die Forderung an alle beteiligten Seiten, den UN-Agenturen und ihren Partnern einen freien Zugang zu ermöglichen, um Notleidenden ungehindert humanitäre Hilfe leisten zu können.

Außerdem fordere der Menschenrechtsrat die syrische Regierung und ihre Alliierten auf, Kampfflüge über Aleppo einzustellen und es nicht mehr zu bombardieren. Die UN-Kommission zu Syrien soll eine Ermittlung der Verbrechen in der Stadt einleiten und die Täter zur Verantwortung ziehen. Ebenso verurteile der Rat scharf alle Gewaltakte seitens der Terrorgruppierungen Islamischer Staat und Al-Nusra-Front gegenüber der Zivilbevölkerung.

Die Resolution wurde von 24 Mitgliedern des UN-Menschenrechtsrates unterstützt, sieben waren dagegen, einschließlich Russland, 16 enthielten sich der Stimme.

Die Entscheidungen des Rates sind im Vergleich zu Resolutionen des UN-Sicherheitsrates juristisch unverbindlich. 

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