US-Außenministerium: Kampf gegen Al-Nusra ist nicht unsere Priorität

US-Außenministerium: Kampf gegen Al-Nusra ist nicht unsere Priorität
US-Außenministerium: Kampf gegen Al-Nusra ist nicht unsere Priorität
Für die US-Streitkräfte in Syrien sei die Bekämpfung der Al-Nusra-Front nicht das wichtigste Ziel, erklärte der Sprecher des Auswärtigen Amtes der USA, John Kirby. Alle militärischen Bemühungen des Landes seien gegen den Islamischen Staat gerichtet. Kirby betonte, dass Al-Nusra außerhalb der Vereinbarung über die Einstellung der Feindseligkeiten zwischen Russland und den USA stehe, und dass die USA Maßnahmen gegen die Organisation ergriffen hätten. Bekämpfung des IS sei aber ihr Schwerpunkt.

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin den USA vorgeworfen, die Terrormiliz Dschabhat Fatah asch-Scham (die ehemalige Al-Nusra-Front) zum Kampf gegen den syrischen Staatschef Baschar al-Assad zu nutzen. Dies erklärte er am 11. Oktober im Interview mit dem TV-Sender TF1, dessen Text auf der offiziellen Webseite des Kreml veröffentlicht wurde. „Sie wollen das Kampfpotential dieser Terrororganisationen und Extremisten zur Erreichung ihrer politischen Ziele nutzen, darunter zum Kampf gegen den Präsidenten Assad und seine Regierung“, so Putin.

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